Berichte Honduras

Berichte zu Honduras

Repression und Widerstand an der honduranischen ­Karibikküste , 7 Januar 2021

Im Juli 2020 wurden fünf Landrechts­aktivisten der indigenen Bevölkerungsgruppe der Garífuna entführt, welche bis heute verschwunden sind. Honduras gehört für Menschenrechts- sowie Land- und Umweltrechtsverteidiger*innen zu den gefährlichsten Ländern weltweit. Nach einer Studie der Organisation Global Witness wurden in dem zentralamerikanischen Land zwischen 2009 und 2016 insgesamt 123 Aktivistinnen und Aktivisten ermordet, die sich für ihre Landrechte und den Umweltschutz engagierten. 2019 waren es nach Angaben von Global Witness 14.

In ihrem Beitrag für das Amnesty Journal berichtet die freie Journalistin und Autorin Erika Harzer über mangelnde Schutzmaßnahmen seitens der honduranischen Regierung, über Korruption auf höchster politischer Ebene sowie über die Verstrickung der Politik und des staatlichen Sicherheitsapparates zur Organisierten Kriminalität.

AI-Journal: Honduras – Es fehlt jede Spur

Titelblatt Bericht Honduras: Protest prohibited: Use of force and arbitrary detentions to suppress dissent in Honduras , 13 Juni 2018

Bei Protesten gegen den amtierenden Präsidenten Honduras griffen Sicherheitskräfte zu unverhältnismäßigem Einsatz von Gewalt. Die Festgenommenen berichteten davon inhaftiert worden zu sein, ohne Gründe genannt zu bekommen. Außerdem wurde ihnen jeglicher Kontakt zur Außenwelt untersagt. Weiterlesen

Titelblatt Bericht In Gefahr, weil sie Menschenrechte verteidigen , 5 Dezember 2017

Die Arbeit von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern wird immer gefährlicher. Staaten schützen sie nicht ausreichend und gehen teils auch selbst gegen sie vor. Sie verschwinden oder werden getötet: Überall auf der Welt sind Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidiger immer stärker gefährdet. Regierungen schützen sie nicht – obwohl sie dazu verpflichtet sind. Nach Einschätzung von Amnesty International eskaliert die Lage seit Jahren. Der jüngste Amnesty-Bericht “Deadly but Preventable Attacks: Killings and Enforced Disappearances of Those who Defend Human Rights” beleuchtet die wachsenden Gefahren für Menschenrechtlerinnen und –rechtler, die sich in unterschiedlichen Bereichen für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte einsetzen. Weiterlesen

Titelblatt Bericht Menschenrechtsverteidiger_innen unter Bedrohung , 16 Mai 2017

Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert tödliche Gewalt und Unterdrückung von Menschenrechtsverteidiger_innen weltweit. Mindestens 281 Aktivist_innen sind im vergangenen Jahr wegen ihrer Arbeit getötet worden.
Selten ist der Einsatz für die Menschenrechte gefährlicher gewesen: Mindestens 281 Menschenrechtsverteidiger_innen wurden allein im vergangenen Jahr getötet, in 94 Staaten wurden Aktivist_innen bedroht oder angegriffen, in 68 Ländern wegen ihrer friedlichen Arbeit festgenommen. Der neue Amnesty-Bericht “Human Rights Defenders under threat: a shrinking space for civil society“ dokumentiert, wie sich Menschenrechtsverteidiger_innen auf der ganzen Welt Angriffen auf ihre Arbeit, ihre Gesundheit, ihr Leben ausgesetzt sehen. In dem Bericht werden auch einige Fälle aus Mexiko, Honduras und El Salvador vorgestellt. Weiterlesen

25. Mai 2019