Repression und Widerstand an der honduranischen ­Karibikküste

Triunfo de la Cruz, Atlántida, Honduras

Bild: ©Amnesty International (Photography taken by Anaïs Taracena)

Im Juli 2020 wurden fünf Landrechts­aktivisten der indigenen Bevölkerungsgruppe der Garífuna entführt, welche bis heute verschwunden sind. Honduras gehört für Menschenrechts- sowie Land- und Umweltrechtsverteidiger*innen zu den gefährlichsten Ländern weltweit. Nach einer Studie der Organisation Global Witness wurden in dem zentralamerikanischen Land zwischen 2009 und 2016 insgesamt 123 Aktivistinnen und Aktivisten ermordet, die sich für ihre Landrechte und den Umweltschutz engagierten. 2019 waren es nach Angaben von Global Witness 14.

In ihrem Beitrag für das Amnesty Journal berichtet die freie Journalistin und Autorin Erika Harzer über mangelnde Schutzmaßnahmen seitens der honduranischen Regierung, über Korruption auf höchster politischer Ebene sowie über die Verstrickung der Politik und des staatlichen Sicherheitsapparates zur Organisierten Kriminalität.

AI-Journal: Honduras – Es fehlt jede Spur

4. Februar 2021